Auszeichnung für „Eifel-Camp“
Minister Uhlenberg überreichte die Urkunde höchstpersönlich
Die
erfolgreiche Einführung eines Umweltmanagements war ausschlaggebend
Als einziger Campingplatz in der Eifel gehört das „Eifel-Camp“
am Freilinger See zu den insgesamt 19 Preisträgern einer Auszeichnung,
die NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg am vergangenen Montag am
Biggesee im Sauerland an „Eifel-Camp“-Inhaber Ernst Lüttgau
vergab. Mit der Auszeichnung „Ecocamping“ würdigt
der gleichnamige Verein in Zusammenarbeit mit dem „Fachverband
der Freizeit- und Campingunternehmer in Nordrhein-Westfalen“
und mit Förderung des NRW-Umweltministeriums die erfolgreiche
Einführung eines Umweltmanagements auf Campingplätzen.
Umweltmanagement bedeutet in diesem Fall, dass der Verbrauch von Wasser
und Strom gesenkt, Abfall eingespart und die Bewirtschaftung der Plätze
gewässer- und bodenschonender gestaltet wird. Zudem wird mit
dem Preis die Steigerung der Servicequalität im Campingbereich
gewürdigt. „Ökologie und Ökonomie müssen
keine Gegensätze sein“, erklärte Minister Uhlenberg,
der laut eigener Aussage gerne und häufig in die Eifel mit ihrem
Nationalpark kommt.
Uhlenberg: „Das Projekt „Ecocamping“ zeigt, wie
die Umwelt durch entsprechendes Management geschont und zugleich Betriebskosten
gespart werden können“. Ausschlaggebend für die Auszeichnung
des „Eifel-Camp“ waren laut Preis-Jury unter anderem die
Luft-Luft-Wärmepumpe mit Pufferspeichern und Fußbodenheizung
im Sanitärbereich, mengenabhängige Abfallgebühren,
kostenloser Internetzugang in der Rezeption sowie ein vielfältiges
Freizeit- und Sportangebot, zu dem etwa eine Streetballanlage und
eine Skaterbahn, aber ebenso eine große Bibliothek im Freizeitraum
gehören.
Ein weiterer Bonuspunkt der 13 Hektar großen Campinganlage in
Freilingen war zudem der Umstand, dass das „Eifel-Camp“
im letzten Jahr mit der Silbermedaille im Bundeswettbewerb „Vorbildliche
Campingplätze in Deutschland“ ausgezeichnet wurde.
(Kölner Stadtanzeiger, 14.06.07)